Wein ist gesünder als Bier – Mythos oder Wahrheit?
Werbung29. Oktober 2020GESUNDHEIT
Lange Zeit machten folgende Aussagen die Runde: „Rotwein bietet Schutz vor einem Herzinfarkt!“, „Biertrinker sind weniger gesund als Weinliebhaber!“ und „Ein Gläschen Wein am Abend schadet nicht!“ Andere wenden ein, dass Alkohol generell schädlich für die Gesundheit ist. So ist es kein Geheimnis, dass durch dessen toxische Effekte sowie seiner Stoffwechselprodukte die Körperorgane angegriffen werden. Zu den Langzeitfolgen gehören insbesondere Leberschäden.
Strittige Frage: Ist Alkohol gut oder böse?
Allerdings soll Alkohol auch gesundheitsfördernde Wirkungen besitzen, darunter Schutz vor
- Herzerkrankungen, - Alzheimer oder - Thrombosen
bieten. Er verdünnt beispielsweise das Blut und hemmt Entzündungen. Ob Menschen Bier oder Wein trinken, die vermuteten günstigen Effekte sind gleich. Manche Wissenschaftler sehen einen Hinweis darauf, dass bestimmte Zusatzstoffe in den Getränken, darunter Polyphenole, für den Schutz verantwortlich sind. Andere wiederum fixieren sich auf den Alkohol. Grundsätzlich streiten sich Experten seit langem, ob täglich ein Glas Wein gut oder schlecht ist.
Weintrinker neigen zu einer besseren Ernährung
Der Mythos, dass Wein die Gesundheit weniger beeinträchtigen kann als Bier, ist nicht haltbar. Bewiesen wurde, dass viele Liebhaber eines edlen Tropfens einen anderen Lebensstil befolgen. Auf ihrem Speiseplan stehen mehr Salat, Fisch und ungesättigte Fettsäuren. Außerdem sollen sie mehr Sport treiben. Laut einer dänischen Studie, für die 3,5 Millionen Kassenbons von Lebensmittelmärkten ausgewertet wurden, konnte Folgendes festgestellt werden: Weinkäufer legen häufiger Gemüse, Salate sowie seltener Butter in ihren Einkaufskorb. Biertrinker hingegen packen vermehrt Eier, Würstchen und Chips in den Wagen.
Sind Sulfite im Wein für Menschen schädlich?
Nahezu jeder Wein enthält Sulfite. Ein Beispiel dafür ist der beliebte Rote De Gras MontGras Quatro, der aus vier herausragenden Rebsorten hergestellt wird. Weinkenner empfehlen ihn zu gegrilltem und gebratenem Fleisch, Pasta mit cremigen Soßen sowie Entenbrust. Sulfite verhindern, dass Weine nachgären und nach kurzer Zeit nicht mehr genießbar sind. Sie gelten als allergener Stoff, für Nicht-Allergiker sind sie jedoch in den gesetzlich zulässigen Grenzwerten nicht bedenklich.
Akzeptabel: Wein und Bier in Maßen
Neuste Untersuchungen zeigen auf, dass ein Glas Wein täglich zu viel ist. Daneben fanden Wissenschaftler heraus, dass maximal drei Gläser wöchentlich vor Herzkrankheiten schützen können. Deshalb gilt bei edlen Tropfen ebenso wie bei allem anderen: Wer in Maßen genießt, braucht keinen großen Bogen um einen köstlichen Wein zu machen. Bier enthält zwar positive Inhaltsstoffe, darunter B-Vitamine, Kalium und Magnesium, jedoch birgt es auch viele Nachteile für die Gesundheit. Deshalb sollte es ebenso wie Rebensaft vernünftig dosiert werden.
Wein ist gesünder als Bier – Mythos oder Wahrheit?