Virtueller Spielplatz in der Kinderklinik

Kinder, die krankheitsbedingt lange Zeit im Krankenhaus leben müssen, haben es oft nicht leicht. Ihnen soll jetzt ein virtueller Spielplatz ein paar wertvolle Momente der Zerstreuung schenken.


Kinder, die krankheitsbedingt lange Zeit im Krankenhaus leben müssen, haben es oft nicht leicht. Ihnen soll jetzt ein virtueller Spielplatz ein paar wertvolle Momente der Zerstreuung schenken. Für junge Patienten des Universitätsklinikums Essen zaubert neuerdings ein Projektor interaktive Spielwelten auf den Boden.

Kinder können dort verschiedene Spielmodi ausprobieren. Durch virtuelles Wasser laufen, ohne die Fische zu berühren. Fußballspielen, Klavier spielen und weitere Aktivitäten werden angeboten. "Bewegung, Spaß und Aktivierung des Herzkreislaufsystems wirken sich positiv auf den Therapieverlauf aus. Jede Bewegung, sei sie noch so klein, verhilft zu Selbstbewusstsein und baut Frustration ab", sagt Dr. Oliver Basu, Oberarzt der Kinderklinik und Initiator des außergewöhnlichen Bewegungsplatzes.

Unterstützt wird das Projekt von der Stiftung Universitätsmedizin, der RST HANSA GmbH und der Hubertus-Ophey-Stiftung. In der Klinik spielt man bereits mit dem Gedanken, das Konzept des virtuellen Spielplatzes auszuweiten, damit möglichst viele junge Patienten sich daran erfreuen können.