Feuerwerk: Achtung, hier knallt's!

Feuerwerk gehört an Silvester bei vielen Feiernden fest zum Programm. Damit bei dem knalligen und farbenprächtigen Spektakel niemand verletzt wird, müssen die 'Feuerwerker' die nötige Vorsicht walten lassen.


Feuerwerk gehört an Silvester bei vielen Feiernden fest zum Programm. Damit bei dem knalligen und farbenprächtigen Spektakel niemand verletzt wird, müssen die "Feuerwerker" die nötige Vorsicht walten lassen. Das größte Tabu sind wohl illegale Feuerwerksraketen und Böller. Sie versprechen zwar mehr "Wumms", dafür ist auch eher mal ein Finger ab, ein Auge verletzt oder ein Trommelfell geplatzt. Auch die Explosionsgefahr ist bei den ungeprüften Knallern erhöht, warnen Experten der Aktion "Das sichere Haus (DSH)." Dazu kommt es beispielsweise, wenn sich die Knaller in der Hosentasche aneinander reiben und ungewollt losgehen.

Wer solche Risiken vermeiden will, lässt die Finger von ungeprüften Artikeln. CE-Zeichen und die BAM-Prüfnummer sind gängige Garanten für "sicheres" Feuerwerk. Wer die verantwortungsvolle Aufgabe des "Anzünders" übernimmt, sollte möglichst nüchtern sein. Blindgänger, die nicht zünden, sollten keinesfalls erneut angezündet werden. Niemals Knaller oder Raketen in Menschenmengen richten und auch ein adäquater Ohrenschutz ist wichtig, um eventuelle Gehörschäden zu vermeiden. "Ein watteartiges, dumpfes Gefühl, ein Rauschen oder Dröhnen können Anzeichen für ein Knalltrauma und einen Hörsturz oder Tinnitus sein", weiß Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker (biha). "Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen ist Vorsicht geboten. Sie können die Gefahr des lauten Knalls nicht einschätzen. Außerdem ist ihr Gehör besonders empfindlich."