Rudolf Huber/mp2. Januar 2018, 11:37 UhrGESUNDHEIT
Der Jahresanfang ist ja grundsätzlich ein geeigneter Zeitpunkt für gute Vorsätze - und das trifft auch auf die Diabetes-Vorbeugung zu. Dabei geht es um die richtige Getränkewahl, so das Gesundheitsmagazin 'Apotheken Umschau' in seiner aktuellen Ausgabe.
Der Jahresanfang ist ja grundsätzlich ein geeigneter Zeitpunkt für gute Vorsätze - und das trifft auch auf die Diabetes-Vorbeugung zu. Dabei geht es um die richtige Getränkewahl, so das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" in seiner aktuellen Ausgabe.
Grundsätzlich gilt: Auf Limo, Cola und Co. sollte man möglichst verzichten. Denn auf das Erkrankungsrisiko wirkt sich all das ungünstig aus, was schnell und viel Zucker ins Blut bringt. Und das ist ganz besonders beim massenhaften Konsum gesüßter Getränke der Fall. So sollen Limonaden und Cola in den USA für jeden zehnten Diabetes-Fall verantwortlich sein. Deshalb ist es besser, auf ungezuckerten Tee und Wasser umzusteigen und Fruchtsäfte höchstens als Schorle zu trinken.
Auch Weißmehl sollte gemieden werden, weil Vollkornmehl mehr Ballaststoffe enthält und deshalb langsamer umgewandelt wird. Der Zucker, der bei der Verdauung von Kohlenhydraten entsteht, gelangt nicht so rasch ins Blut. "Besonders ungünstig wirkt Zucker in Kombination mit Fett", so Professor Peter Schwarz, Präventionsexperte an der Klinik der Technischen Universität in Dresden. "Zucker setzt Insulin frei, und schlechtes Fett hemmt indirekt den Abbau des Hormons." Gesättigte Fettsäuren, die in tierischen Fetten überwiegen, sollten deshalb besser gemieden werden. Gesünder sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die etwa in Nüssen oder Olivenöl stecken.