Rudolf Huber/mp5. Januar 2018, 09:54 UhrGESUNDHEIT
Ist es so etwas wie eine elektronische Fußfessel oder ein sinnvolles Hilfsmittel im Umgang mit Demenzkranken? Die Patienten mit Hilfe von GPS-Ortung im Auge zu behalten, ist umstritten. Doch die Zustimmung überwiegt deutlich.
Ist es so etwas wie eine elektronische Fußfessel oder ein sinnvolles Hilfsmittel im Umgang mit Demenzkranken? Die Patienten mit Hilfe von GPS-Ortung im Auge zu behalten, ist umstritten. Doch die Zustimmung überwiegt deutlich.
Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins "Senioren Ratgeber" zeigt, halten es drei Viertel (76,2 Prozent) der interviewten Frauen und Männer für "richtig und sinnvoll", Demenzkranke, die von zuhause oder aus einem Heim weglaufen könnten, dauerhaft per GPS etwa über elektronische Armbänder oder Halsketten zu überwachen. Allerdings regt sich auch Widerstand. Vier von zehn der Befragten (41,4 Prozent) bewerten die Bewegungsüberwachung als "menschenunwürdig", weil sie gegen das Selbstbestimmungsrecht verstosse.