Rudolf Huber/mp8. Januar 2018, 09:39 UhrGESUNDHEIT
Diese Prozedur ist ganz schön gefährlich: Schon durch kleinste Verletzungen der Haut im Gehörgang können Bakterien in tiefere Hautschichten eindringen und Entzündungen verursachen. Deshalb sollte beim Reinigen der Ohren sehr vorsichtig vorgegangen werden.
Diese Prozedur ist ganz schön gefährlich: Schon durch kleinste Verletzungen der Haut im Gehörgang können Bakterien in tiefere Hautschichten eindringen und Entzündungen verursachen. Deshalb sollte beim Reinigen der Ohren sehr vorsichtig vorgegangen werden.
So warnen Ärzte davor, beispielsweise mit Wattestäbchen oder anderen Gegenständen im Hörorgan herumzustochern. Denn das ist nicht nur gefährlich, sondern auch unnötig. Professor Stephan Lang, Hals-Nasen-Ohren-Chefarzt am Universitätsklinikum Essen, im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau": "Das Ohr reinigt sich von selbst, man kann allenfalls mit dem Duschkopf vorsichtig etwas Wasser in den Gehörgang spülen." Im schlimmsten Fall führen falschverstandene Hygienemaßnahmen sogar zu Erkrankungen und Hörproblemen, weil das Sekret in den Gehörgang geschoben wird und dort einen Pfropfen bilden kann, der zu schlechterem Hören und sogar zur Bildung von Krankheitserregern führen kann.