Wenn das Nasenspray zur Sucht wird

Wenn die Temperaturen eisig sind und die Nase verstopft ist, dann ist der Griff zum Nasespray oftmals ein schnelles und wirksames Mittel, um die Symptome zu lindern. Doch das hat seine Tücken. Denn ein zu häufiger Gebrauch von abschwellenden Nasensprays kann zu einer Abhängigkeit führen.


Wenn die Temperaturen eisig sind und die Nase verstopft ist, dann ist der Griff zum Nasespray oftmals ein schnelles und wirksames Mittel, um die Symptome zu lindern. Doch das hat seine Tücken. Denn ein zu häufiger Gebrauch von abschwellenden Nasensprays kann zu einer Abhängigkeit führen.

Eine gute Methode zur Entwöhnung sind Nasensprays mit hypertoner Salzlösung, die zum Beispiel 2,2 Prozent Meersalz enthalten. "Sie befeuchten die Schleimhaut und wirken leicht abschwellend", erläutert Apothekerin Maria Martha Dürr im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Auch Sprays mit Luffa oder Pulsatilla in homöopathischer Dosierung könnten helfen. Man müsse sie regelmäßig über mehrere Wochen anwenden. Ebenfalls geeignet, um die Abhängigkeit zu beenden, sind Kinder-Nasensprays, die nur eine geringe Menge der Wirkstoffe enthalten. Eine weitere Möglichkeit ist Dürr zufolge, über mehrere Tage oder Wochen nur eine Nasenseite mit den abschwellenden Sprays freizusprühen, die andere zum Beispiel mit Meersalzlösung zu befeuchten. Das sorge für Erholung der gereizten Schleimhäute.