Lars Wallerang/mp29. März 2018, 15:41 UhrGESUNDHEIT
Zum Welttag der Tierimpfung am 20. April 2018 wird wieder geworben für den kleinen Pieks. Experten sagen, dass kaum eine andere Maßnahme die Gesundheit der Tiere besser sichern und unnötiges Leid verhindern würde.
Zum Welttag der Tierimpfung am 20. April 2018 wird wieder geworben für den kleinen Pieks. Experten sagen, dass kaum eine andere Maßnahme die Gesundheit der Tiere besser sichern und unnötiges Leid verhindern würde. Für Hund und Katze steht eine Vielzahl von Impfungen gegen schwere Krankheiten zur Verfügung, die die Tiere von den ersten Lebenswochen bis ins hohe Alter schützen sollen.
Den Impfungen im frühen Welpenalter ist es laut Bundesverband für Tiergesundheit (BFT) zu verdanken, dass die durch Viren verursachte Staupe beim geimpften Hund der Vergangenheit angehört. Auch die Tollwut hat ihren Schrecken verloren. Bei Reisen mit dem Hund hat die Impfung die Aufgabe gegebenenfalls vor exotischen Krankheiten zu schützen.
Doch die Tierschützer warnen: Der große Erfolg der Impfungen sei zugleich ihr eigener Feind. Und der heißt "Impfmüdigkeit". In gut durchgeimpften Populationen (70 Prozent der Tiere) können zwar nicht nur geimpfte, sondern auch ungeimpfte Tiere gesund bleiben. Das heißt aber nicht, dass die Krankheiten eliminiert sind. Reißt die Impfdecke, entstehen für die Infektionserreger gute Voraussetzungen, sich erneut auszubreiten.