Chronische Erschöpfung: Das sollten Sie wissen

Im digitalen Zeitalter stoßen Menschen immer schneller an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Die Folge ist ein Zustand chronischer Erschöpfung. Die Patienten sind arbeitsunfähig und in ihren privaten Aktivitäten stark eingeschränkt. Was kann man tun?


Im digitalen Zeitalter stoßen Menschen immer schneller an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Die Folge ist ein Zustand chronischer Erschöpfung. Die Patienten sind arbeitsunfähig und in ihren privaten Aktivitäten stark eingeschränkt. Was kann man tun? Und welche Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Ein Beitrag des Deutschen Naturheilbundes zum "Internationalen Tag gegen das Chronische Erschöpfungssyndrom" am 12. Mai 2018 soll Aufschluss liefern.

Die vorherrschenden Symptome sind die starke Erschöpfung und Intoleranz gegen jede Belastung sowie verlängerte Erholungszeiten. Weitere mögliche Symptome sind Beeinträchtigung des Denkvermögens, Kopf- oder Muskelschmerzen, Schlafstörungen, Wahrnehmungs- und Bewegungsstörungen, dauerhafte grippeähnliche Symptome, Darm- und Verdauungsstörungen und Herzrhythmusstörungen. Bei den Patienten besteht der unwiderstehliche Drang, sich hinzulegen und Ruhe zu bekommen. Dies ist bedingt durch die eingeschränkte Energieproduktion in den Mitochondrien ist.

Umweltbedingte Ereignisse gehen meistens voraus. Sie beeinträchtigen das Nerven-, Immun- und Hormonsystem. In der Vorgeschichte finden sich traumatische psychische Erlebnisse, Infektionen mit Borrelien und Pfeiffersches Drüsenfieber, Aspergillus (Schwarzschimmel) in der Wohnumgebung, Pestizide und Herbizide bei Landwirten, Winzern, Anwohnern und Verbrauchern oder Toner-Staub durch Laser-Drucker. Zu Erschöpfungszuständen können auch medizinische Maßnahmen und Medikamente führen wie Impfungen, Bluttransfusionen, Narkotika, Schwermetalle wie Quecksilber aus Amalgam, wurzelbehandelte Zähne, Anti-Baby-Pille und Spiralen zur Schwangerschaftsverhütung.

Weitere mögliche Auslöser sind psychische Belastungen, Kriegserlebnisse, Verlust durch Tod geliebter Angehöriger, Abtreibungen, wiederholte Fehlgeburten, Unfälle mit Polytrauma, Schädel- und Rückenmarksverletzungen oder HWS-Schleudertrauma.