Der Schnuller ist eigentlich Babys Liebling. Aber manchmal hat auch das süße Nuckelteil Sendepause. Wirklich? Ja, wirklich! Und warum?
Der Schnuller ist eigentlich Babys Liebling. Aber manchmal hat auch das süße Nuckelteil Sendepause. Wirklich? Ja, wirklich! Denn für einen möglichst reibungslosen Stillstart empfehlen Experten, in den ersten Tagen und Wochen nach der Geburt auf Schnuller und Fläschchen zu verzichten. "Um die Milchbildung richtig in Gang zu bringen, muss das Baby an der Brust saugen und an nichts anderem. Es hat sonst keine Kraft mehr dafür", erklärt Bettina Kraus, Hebamme und Leiterin der Stillberatung am St.-Joseph-Krankenhaus in Berlin, im Apothekenmagazin "Baby und Familie".
Ein Schnuller überdecke zudem frühe Signale, die das Kleine bei Hunger gibt. Zufüttern brauchen Eltern nur, wenn es medizinisch notwendig ist, und am besten aus einem Becher. Dass ein Kind nach der Geburt erst einmal an Gewicht verliert, ist normal. "In den ersten drei Tagen geht es noch nicht ums Sattwerden", sagt die Stillberaterin. Hat sich nach einigen Wochen das Stillen eingespielt, spricht nichts gegen Schnuller oder Muttermilch aus dem Fläschchen.