Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung vertraut den staatlichen Stellen, die mit dem Gesundheitsschutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern betraut sind. Das zeigt der BfR-Verbrauchermonitor, eine regelmäßig durchgeführte Bevölkerungsbefragung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Die Klima- und Umweltbelastung schätzen die deutschen Verbraucher als größtes Gesundheitsrisiko ein.
Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung vertraut den staatlichen Stellen, die mit dem Gesundheitsschutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern betraut sind. Das zeigt der BfR-Verbrauchermonitor, eine regelmäßig durchgeführte Bevölkerungsbefragung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Die Klima- und Umweltbelastung schätzen die deutschen Verbraucher als größtes Gesundheitsrisiko ein.
Nach wie vor nehmen die Befragten das Rauchen, die Klima- und Umweltbelastung sowie eine ungesunde oder falsche Ernährung als die größten gesundheitlichen Risiken wahr. Erneut im Fokus und vorgerückt auf die vierte Stelle der größten gesundheitlichen Risiken stehen die Mängel des Gesundheitssystems. Dazu zählen unter anderem ein empfundener Mangel an Ärztepersonal, der Pflegenotstand und missliche Bedingungen in Krankenhäusern. Als weitere Risiken gelten Alkohol sowie ungesunde oder belastete Lebensmittel.
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Themen Aluminium, Mikroplastik und Glyphosat in Lebensmitteln in der Bevölkerung deutlich bekannter geworden - und sorgen für Beunruhigung. Knapp die Hälfte der Bevölkerung zeigt sich über Glyphosat beunruhigt, ähnlich viele Menschen sorgen sich um ihre Gesundheit wegen des Einflusses von Mikroplastik. Hierzulande angebotene Produkte schätzt die Mehrheit der deutschen Verbraucher als sicher ein.
"Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung interessieren sich für den gesundheitlichen Verbraucherschutz. Umso wichtiger ist unser Auftrag, die Menschen umfassend über tatsächliche und gefühlte Risiken zu informieren", sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. "Das Ziel ist, dass Verbraucher selbst handlungsfähig und Risiko kompetent bleiben."