Jedes Jahr erleiden mehr als 260.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Die Folgen sind gravierend: Etwa jeder dritte Patient stirbt innerhalb eines Jahres. Von den Überlebenden können 30 Prozent kein selbstständiges Leben mehr führen, weitere 30 Prozent haben irreversible Folgeschäden zu tragen.
Jedes Jahr erleiden mehr als 260.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Die Folgen sind gravierend: Etwa jeder dritte Patient stirbt innerhalb eines Jahres. Von den Überlebenden können 30 Prozent kein selbstständiges Leben mehr führen, weitere 30 Prozent haben irreversible Folgeschäden zu tragen. Angesichts dieser Zahlen ist der Schlaganfall einer der Hauptgründe für die Pflegebedürftigkeit im Erwachsenenalter. Anlässlich des "Tags des Schlaganfalls" am 10. Mai warnen Experten vor nicht ausreichend genutzten Präventions- sowie Therapiemöglichkeiten.
Die langfristigen Folgen eines Schlaganfalls reichen von Sprachproblemen bis zu andauernden Lähmungen. "Betroffene brauchen aufgrund dieser Beeinträchtigungen oftmals Hilfe von Angehörigen oder Pflegekräften", heißt es in einer Studie im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen. Auf andere Menschen angewiesen zu sein, sehen 70 Prozent der Befragten als sehr große Belastung an. Vom Partner, den Kindern oder sogar Fremden gewaschen und angezogen zu werden, ist vielen unangenehm. Ebenso die Tatsache, immer fragen zu müssen und nicht alles einfach selbstständig erledigen zu können. Das wird als sehr viel schlimmer eingeschätzt als beispielsweise finanzielle Einbußen (40 Prozent), die regelmäßigen Behandlungen beim Arzt (29 Prozent) oder äußere Makel (27 Prozent) als Folge einer Erkrankung.