Wenn die Augen tränen

Ob aus Freude oder lauter Liebeskummer - wir alle haben schon so manche Träne vergossen. Weinen ist an und für sich auch nicht schlimm. Doch wer länger als drei Tage unter tränenden, juckenden oder geröteten Augen leidet, der sollte die Symptome von einem Facharzt abklären lassen.


Ob aus Freude oder lauter Liebeskummer - wir alle haben schon so manche Träne vergossen. Weinen ist an und für sich auch nicht schlimm. Doch wer länger als drei Tage unter tränenden, juckenden oder geröteten Augen leidet, der sollte die Symptome von einem Facharzt abklären lassen. Denn es könnte sich um eine Bindehautentzündung handeln. Die heilt zwar häufig von selbst ab. Es gebe aber Entzündungen, "die keine harmlose Ursache haben", betont der Direktor der Klinik und Poliklinik für Allgemeine Augenheilkunde der Uniklinik Köln, Professor Claus Cursiefen, im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau". Diese gelte es "herauszufischen".

Der Auslöser kann neben aggressiven Viren zum Beispiel auch eine Entzündung oder Verletzung der Hornhaut oder des Augenmuskels sein. Werde sie zu spät behandelt, seien dauerhafte Schäden möglich, warnt Dr. Ludger Wollring vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA). Vor allem wenn zusätzlich zu den typischen Anzeichen einer Bindehautentzündung weitere Symptome auftreten, lieber zum Arzt gehen. Umgehend einen Termin ausmachen sollte man, wenn sich das Sehen deutlich verschlechtert, die Augen auch in der Tiefe schmerzen, sich die Pupille einseitig verändert oder die Bindehaut nur an einer Stelle gerötet ist.