Vorsicht bei Sonnenstich

Der Sommer 2018 hat es in sich. Bei Temperaturen von fast 40 Grad und strahlendem Sonnenschein lässt es sich in diesem Jahr nur im Schwimmbad oder am See einigermaßen aushalten. Doch was tun, wenn einem die Sonne doch einen Stich verpasst? In der aktuellen Apotheken Umschau geben Experten Tipps, wie sich die heißen Tage gut überstehen lassen.


Der Sommer 2018 hat es in sich. Bei Temperaturen von fast 40 Grad und strahlendem Sonnenschein lässt es sich in diesem Jahr nur im Schwimmbad oder am See einigermaßen aushalten. Badenixen und Frischluft-Fanatiker sollten dabei aber unbedingt an den nötigen Sonnenschutz für die Haut denken und eine Kopfbedeckung tragen. Die Liege sollte bei diesen Temperaturen ihren Platz bestenfalls im Schatten finden. Doch was tun, wenn einem die Sonne doch einen Stich verpasst? In der aktuellen Apotheken Umschau geben Experten Tipps, wie sich die heißen Tage gut überstehen lassen.

Kopfschmerzen, gerötete Haut - vor allem im Gesicht, Übelkeit und Schwindel sind erste Anzeigen eines Hitzeschlages, den wir umgangssprachlich als Sonnenstich betiteln. Sind die Hirnhäute gereizt, kann zusätzlich eine Nackensteifigkeit auftreten, manchmal verbunden mit einem Kribbeln im Nacken. Betroffene sollten dann sofort in den Schatten, den Oberkörper hochlagern und den Kopf bestenfalls mit einem feuchten Tuch kühlen. Eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr ist bei heißen Tagen sehr wichtig, am besten in Form von Mineralwasser oder ungesüßten Saftschorlen. Bessert sich der Zustand nicht innerhalb von 30 Minuten, bleibt die Temperatur des Betroffenen erhöht und es kommen Bewusstseinsstörungen hinzu, sollte unbedingt der Notarzt gerufen werden. "Ein Hitzeschlag ist immer ein absoluter Notfall", warnt Professor Hans-Jürgen Busch vom Universitäts-Notfallzentrum in Freiburg.