Was tun bei Kopfschmerzen?

Hin und wieder mal Kopfschmerzen - das ist zwar nicht schön, aber auch kein Grund zur Besorgnis. Der besteht aber, wenn die Beschwerden sehr häufig oder chronisch auftreten. Wirklich erforscht sind Kopfschmerzen noch nicht. 'Und auch in mancher Arztpraxis wird ein Patient mit Kopfschmerzen schnell in die Kategorie 'stell dich nicht so an' eingeordnet', heißt es bei der AOK.


Hin und wieder mal Kopfschmerzen - das ist zwar nicht schön, aber auch kein Grund zur Besorgnis. Der besteht aber, wenn die Beschwerden sehr häufig oder chronisch auftreten. Wirklich erforscht sind Kopfschmerzen noch nicht. "Und auch in mancher Arztpraxis wird ein Patient mit Kopfschmerzen schnell in die Kategorie 'stell dich nicht so an' eingeordnet", heißt es bei der AOK.

Am häufigsten sind die Spannungskopfschmerzen: dumpf, drückend und meist beidseitig. Darin unterscheiden sie sich von der Migräne, deren Schmerz pulsierend ist. Migränepatienten sind oft auch lichtempfindlich, ihr Schmerz verstärkt sich bei Bewegung. Doch wie mit dem Übel umgehen? Laut des AOK-Beratungsarztes muss niemand Schmerzen ertragen. Gegen Kopfschmerzen sollten entsprechende Mittel eingesetzt werden. "Allerdings kann bei zu häufigem Gebrauch ein Gewöhnungseffekt eintreten, manche Medikamente wirken dann auf Dauer nicht mehr", so Andreas Wacker. Und auch die Nebenwirkungen sind ein Problem.

Ursache für regelmäßige Beschwerden kann eine nicht erkannte Krankheit sein. In diesem Fall sollte ebenso ein Mediziner konsultiert werden wie etwa bei Kopfweh nach einem Unfall. Grundsätzlich ist Bewegung immer gut, aber zur Vorbeugung von Kopfschmerzen hilft sie laut des Experten ganz besonders. Wacker empfiehlt leicht fordernden Sport an der frischen Luft. Radfahren, Joggen oder Walken sind besonders geeignet. Im akuten Fall sollte allerdings auf Sport verzichtet werden. Ein Spaziergang ist dann die beste Wahl. Er bringt den Kreislauf wieder in Schwung.

Manchmal werden Kopfschmerzen auch durch Flüssigkeitsmangel ausgelöst. Wer darauf achtet, täglich zwei bis drei Liter zu trinken, schließt diese Ursache schon mal aus. Während einer Migräne-Attacke profitieren die Patienten davon, wenn sie sich in einen reizarmen Raum (abgedunkelt, keine Geräuschquellen) begeben und dort ausruhen, da äußere Reize die Beschwerden meist noch verstärken.