Bewegung gegen Brustkrebs

Vielen Menschen fällt es mit Beginn der dunklen Jahreszeit immer schwerer, sich an der frischen Luft zu bewegen. Dabei sinkt das Risiko für eine Brustkrebserkrankung bei regelmäßiger körperlicher Aktivität um bis zu 30 Prozent.


Vielen Menschen fällt es mit Beginn der dunklen Jahreszeit immer schwerer, sich an der frischen Luft zu bewegen. "Trotzen Sie dem Herbst mit Bewegung. Wandern, Radfahren oder auch Indoorsportarten wie Schwimmen und Badminton halten fit und reduzieren das Brustkrebsrisiko", so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. Jährlich erkranken fast 72.000 Frauen bundesweit neu an diesem Tumor. Das Risiko für eine Brustkrebserkrankung sinkt bei regelmäßiger körperlicher Aktivität um 20 bis 30 Prozent. Experten raten deshalb dazu, sich täglich mindestens 30 Minuten moderat zu bewegen und dabei etwas ins Schwitzen zu kommen.

Regelmäßige Bewegung aktiviert den Stoffwechsel. Dies stärkt das Immunsystem und unterstützt Vorgänge, durch die der Körper Schäden am Erbgut selbst reparieren kann. Darüber hinaus hemmen Bewegung und Sport entzündliche Prozesse im Organismus und erleichtern die Gewichtskontrolle.

"Es lohnt sich, seinen Körper zu fordern - für die eigene Gesundheit und ein vermindertes Krebsrisiko. Zudem pflegen Menschen, die gern und viel körperlich aktiv sind, oft einen gesünderen Lebensstil als Bewegungsmuffel", betont Gerd Nettekoven. "Sie ernähren sich zumeist bewusster, rauchen seltener, trinken nur wenig Alkohol und verbringen mehr Zeit an der frischen Luft. So senken sie zusätzlich aktiv und selbstbestimmt ihr individuelles Brustkrebsrisiko."