Aktion Blutspende zum Weltkrebstag

Viele Krebspatienten sind auf den Erhalt regelmäßiger Blutspenden angewiesen, um jene Blutbestandteile zu ersetzen, die während einer Chemotherapie zerstört werden. Darum ruft das Deutsche Rote Kreuz (DRK) anlässlich des Weltkrebstags 2019 zu einer Blutspenden-Aktion auf.


Viele Krebspatienten sind auf den Erhalt regelmäßiger Blutspenden angewiesen, um jene Blutbestandteile zu ersetzen, die während einer Chemotherapie zerstört werden. Darum ruft das Deutsche Rote Kreuz (DRK) anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar 2019 zu einer Blutspenden-Aktion auf. Laut Deutscher Krebshilfe erkranken jährlich rund 500.000 Menschen in Deutschland an Krebs.

Die Anzahl benötigter Blutpräparate in der Therapiephase hängt dabei stark vom individuellen Krankheitsbild ab und beginnt bei wenigen Bluttransfusionen bis zum Empfang von bis zu 100 Blutkonserven - je Patient.

"Bis zu 20 Prozent aller Blutpräparate werden für die Behandlung von Krebspatienten benötigt", sagt ein DRK-Sprecher. "Wir können auf diese wichtige und lebensrettende Ressource aber nur zurückgreifen, wenn Menschen dazu bereit sind, regelmäßig Blut zu spenden." Viele treue Spender würden derzeit und in den nächsten Jahren aus Altersgründen als Lebensretter wegfallen. Deshalb benötige man dringend mehr Spender.

Blut spenden kann jeder ab 18. Jahren, Neuspender bis zum 68. Geburtstag. Zur Blutspende muss ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen.