Wenn Sitzen krank macht

Wer im Büro arbeitet, sitzt häufig stundenlang mehr oder weniger unbewegt vor dem Computer. Das führt schnell zu Verspannungen und Fehlhaltungen. Rückenschmerzen kann man aber vorbeugen - auch im Büroalltag.


Wer im Büro arbeitet, sitzt häufig stundenlang mehr oder weniger unbewegt vor dem Computer. Das führt schnell zu Verspannungen und Fehlhaltungen. Rückenschmerzen kann man aber vorbeugen - auch im Büroalltag.

Dieser festen Überzeugung ist die Aktion Gesunder Rücken. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, gegen die Volkskrankheit Rückenschmerzen vorzugehen. "Unser Gütesiegel "Geprüft und empfohlen" zeichnet Produkte aus, die wirklich gegen Rückenschmerzen helfen", erklärt AGR-Geschäftsführer Detlef Detjen. Über die Zertifizierung entscheidet ein unabhängiges Gremium aus Ärzten und Therapeuten.

Studien beweisen sogar, dass zu langes Sitzen auch das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck, Arteriosklerose und Thrombosen sowie für manche Krebsarten zum Teil deutlich erhöht. Sogar das Gehirn wird in Mitleidenschaft gezogen und fängt früher mit dem Abbau an.

Rückengerechte Bürostühle, Schreibtische und sogar die richtige Beleuchtung helfen, bewegter zu sitzen und in Schwung zu kommen. Das aktiviert nicht nur die Rückenmuskulatur, sondern bewahrt vor Langzeitschäden: Der Gelenkverschleiß wird gebremst, die Bandscheiben entlastet.

Davon profitieren nicht nur die Angestellten, sondern auch der Arbeitgeber. Denn: Bewegung kurbelt Kreislauf und Durchblutung an. Das sorgt automatisch für mehr Konzentration und Produktivität. Wer aktiv etwas für die Gesundheit seiner Mitarbeiter tut, reduziert zudem krankheitsbedingte Fehlzeiten. Auch die Mitarbeiterzufriedenheit steigt - und damit auch die emotionale Bindung an den Arbeitgeber.