mp Groß-Gerau - Pünktlich zum Urlaubsstart schmerzt der Kopf, rebelliert der Magen oder steigt die Körpertemperatur. Alexandra Koch / pixabay.comj
Studie: Deutsche gestresst vor und krank im Urlaub
Solveig Grewe/mp12. Juni 2024, 14:34 UhrGESUNDHEIT
Die Mehrheit der Reisenden oder Mitreisenden (51 Prozent) waren bereits krank oder verletzt im Urlaub, den sie nicht zu Hause verbracht haben. Mehr als die HĂ€lfte der Deutschen (64 Prozent) fĂŒhlt sich vor einer Reise wenigstens ab und zu gestresst. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Online-Marktforschungsinstitut YouGov Deutschland GmbH fĂŒr den Softwareanbieter Doctolib durchgefĂ€hrt hat.
Die Mehrheit der Reisenden oder Mitreisenden (51 Prozent) waren bereits krank oder verletzt im Urlaub, den sie nicht zu Hause verbracht haben. Mehr als die HĂ€lfte der Deutschen (64 Prozent) fĂŒhlt sich vor einer Reise wenigstens ab und zu gestresst. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Online-Marktforschungsinstitut YouGov Deutschland GmbH fĂŒr den Softwareanbieter Doctolib durchgefĂ€hrt hat.
Trotzdem treffen 41 Prozent der Befragten keine speziellen Vorkehrungen, um einer Krankheit im Urlaub vorzubeugen (z. B. durch eine Impfung oder indem sie sich schon einige Tage vorher freinehmen). FĂŒr den Fall, dass es doch passiert, nehmen 63 Prozent ihre Krankenkassenkarte oder das Impfheft mit, reisen mit einer voll ausgestatteten Reiseapotheke (45 Prozent) oder schlieĂen vorher eine Versicherung ab (32 Prozent).
Wie ist die QualitĂ€t der Praxen und KrankenhĂ€user im Urlaubsort, wie hoch sind die Kosten fĂŒr eine Behandlung und zahlt die Krankenkasse? Etwa 65 Prozent informieren sich vorab ĂŒber diese und weitere Fragen. 27 Prozent tun das bei Fernreisen, 24 Prozent auch unabhĂ€ngig vom Reiseland. 33 Prozent der Reisenden informieren sich vorab nicht.
Die groĂe Mehrheit (85 Prozent) der Deutschen, die im Urlaub bereits in einer Arztpraxis oder in einem Krankenhaus waren (38 Prozent), sind zufrieden. Bei mehr als der HĂ€lfte der Befragten (52 Prozent) kam es zu keinen Problemen bei der Untersuchung. 24 Prozent berichten von Schwierigkeiten bei der VerstĂ€ndigung.
Die Mehrheit konsultiert vor Ort eine Arztpraxis oder ein Krankenhaus (68 Prozent) oder kuriert sich ĂŒber Medikamente aus der örtlichen Apotheke aus (52 Prozent). Hierbei ist die Art und Schwere der Erkrankung ausschlaggebend: Am hĂ€ufigsten tritt wĂ€hrend des Urlaubs eine ErkĂ€ltung oder Grippe auf (45 Prozent), gefolgt von Magen-Darm-Erkrankungen (37 Prozent). Aber auch Platzwunden, KnochenbrĂŒche oder Verstauchungen kommen hĂ€ufig vor (21 Prozent).
Zwei Drittel der Deutschen (65 Prozent) stehen der Möglichkeit einer medizinischen Behandlung mit Ărzten in Deutschland via Videosprechstunde offen gegenĂŒber und betrachten sie als eine praktikable Alternative. 74 Prozent der Befragten können sich zudem vorstellen, einen Arzttermin vor Ort online ĂŒber eine App oder eine Website zu buchen.