Spanien erlebte regenreichsten Jahresbeginn seit fast 50 Jahren
AFP12. März 2026, 15:57 UhrNEWS
In Spanien ist zum Jahresbeginn so viel Regen niedergegangen wie seit knapp 50 Jahren nicht. Elf schwere Stürme seien von Ende Dezember bis Mitte Februar über das Land gefegt, erklärte der nationale Wetterdienst.
Eine der am stärksten betroffenen Orte war Grazalema im Süden Spaniens. Dort fiel den Angaben zufolge während des Durchzugs von Sturm "Leonardo" im Februar in nur wenigen Tagen mehr Regen als normalerweise im ganzen Jahr. Während der daraus resultierenden Überschwemmungen und dem Risiko von Erdrutschen hatten die Behörden den gesamten Ort evakuiert, zwei Menschen kamen ums Leben.
Auch das Nachbarland Portugal erlebte einen äußerst nassen Jahresbeginn: Die Wetterbehörde hatte dort am Dienstag den regenreichsten Februar seit 47 Jahren vermeldet.
Die Iberische Halbinsel hat besonders unter dem Klimawandel zu leiden: Seit Jahren stöhnen die Menschen dort unter extremen, immer längeren Hitzewellen, auch schon vor Beginn des Sommers. Im Herbst und Winter folgen dann immer häufiger Starkregen und Überschwemmungen.