Plünderungen nach Erdbeben in Venezuela

Plünderungen in Catia la Mar Bild: AFP

Plünderungen nach Erdbeben in Venezuela

Nach den schwersten Erdbeben in Venezuela seit mehr als 125 Jahren ist es in der betroffenen Küstenregion zu Plünderungen von Geschäften gekommen. Am Vortag hatten zwei Erbeben das südamerikanische Land erschüttert.

Nach den schweren Erdbeben in Venezuela Jahren ist es in der betroffenen Küstenregion zu Plünderungen von Geschäften gekommen. Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten am Donnerstag in Catia la Mar nördlich der Hauptstadt Caracas, wie eine Gruppe Menschen ein ausgebranntes Lebensmittelgeschäft mit Taschen voller Waren verließ.

Am Vortag hatten zwei schwere Erbeben das südamerikanische Land erschüttert. Sie hatten die Stärke 7,2 und 7,5 und ereigneten sich im Abstand von nur 39 Sekunden westlich von Caracas. Zahlreiche Gebäude stürzten ein oder wurden schwer beschädigt. Viele Menschen flüchteten in Panik aus ihren Häusern. 

Am Donnerstagmorgen gab die Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez die Zahl der Todesopfer mit 164 angegeben. Es wurde damit gerechnet, dass sich die Zahl der Toten noch stark erhöhen könnte. Rodríguez rief den Ausnahmezustand aus.