Die Werft habe er bei seinem Antritt keineswegs als Auslaufmodell vorgefunden, sagte Walter weiter. "Ich habe vor allem tolle Leute vorgefunden, die ihr Handwerk genau verstehen und wissen, wie man Schiffe baut." Die Sanierung des Unternehmens bis 2028 abzuschließen halte er für "absolut realistisch".
Die Meyer Werft aus dem niedersächsischen Papenburg war 2024 wegen hoher Energie- und Rohstoffpreise in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Grundsätzlich war die Auftragslage des Unternehmens solide, doch weil ein Großteil des Kaufpreises von Schiffen erst bei Auslieferung gezahlt wird, konnte es die Preissteigerungen nicht sofort weiterreichen.
Der Bund und das Land Niedersachsen retteten das Traditionsunternehmen. Die Werft ist weiterhin zu mehr als 80 Prozent im Staatsbesitz. Sie beschäftigt rund 3200 Menschen.