Medikamente werden eigentlich eingenommen, um Beschwerden zu lindern. Aber durch Neben- oder Wechselwirkungen entstehen manchmal unerwünschte Effekte, wie zum Beispiel Karies.
Medikamente werden eigentlich eingenommen, um Beschwerden zu lindern. Aber durch Neben- oder Wechselwirkungen entstehen manchmal unerwünschte Effekte, wie zum Beispiel Karies. Es beginnt mit Arzneien, die beim Patienten Mundtrockenheit verursachen. Darauf weist der Hersteller für Pflegeprodukte Dr. Kurt Wolff hin, basierend auf einer Warnung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zur Entstehung von Karies.
Oft genutzte Mittel gegen Depressionen, Bluthochdruck, Asthma oder Parkinson aber auch Schmerzmittel oder Antibiotika ziehen teilweise Speichelmangel mit sich. Ohne ausreichend Speichel klappt bei den Zähnen der Remineralisations-Prozess nicht wie vorgesehen und dadurch wächst das Kariesrisiko. Möglicherweise hilft dagegen der Wirkstoff "Hydroxylapatit", der dem Zahnschmelz nachempfunden ist. Die Wirksamkeit wird aktuell in einer Studie überprüft, die zeigen soll, ob der Wirkstoff den Zahnschmelz effektiv gegen Karies schützt.