Wearables nehmen den Begriff von tragbarer Technik sehr wortwörtlich, denn man trägt die Geräte am Körper. Ein am Körper getragenes Temperatur-Messgerät soll in Zukunft Frauen dabei helfen, ihren Kinderwunsch zu verwirklichen.
Wearables nehmen den Begriff von tragbarer Technik sehr wortwörtlich, denn man trägt die Geräte am Körper. Ein am Körper getragenes Temperatur-Messgerät soll in Zukunft Frauen dabei helfen, ihren Kinderwunsch zu verwirklichen. Das "trackle"-Gerät des gleichnamigen deutschen Herstellers setzt auf die sogenannte "Temperaturmethode" um die fruchtbaren Tage der Trägerin im Schlaf zu ermitteln.
Die Schwachstelle dieser Methode ist jedoch eine schwierige Zuverlässigkeit, da die tägliche Erfassung und exakte Bestimmung der niedrigsten Körperkerntemperatur oft durch äußere Faktoren beeinflusst werden. "trackle" will diese Faktoren aushebeln, weil der Temperatursensor in eine tampongroße Silikonhülle eingebettet ist, die nachts vaginal getragen wird. Dort wird dann die Körperkerntemperatur konstant gemessen - die Ergebnisse lassen sich anschließend per App abrufen.
"Tagsüber kommt der Sensor in seine Box zum Aufladen. Von dort werden die Daten drahtlos auf das Handy übertragen. Die trackle-App zeigt dann genau an, ob sich die Frau in einer fruchtbaren oder nicht fruchtbaren Zyklusphase befindet", erklärt Katrin Reuter, Gründerin und Geschäftsführerin von trackle. "Durch die intelligente Technik macht das selbstlernende System extrem gute Prognosen."
Derzeit befindet sich das Projekt allerdings noch in der Geldgeber-Phase und setzt dabei auf Crowdfunding. Das angepeilte Finanzierungsziel liegt bei 50.000 Euro. Wer frühzeitig Unterstützer wird, kann sich sein persönliches "trackle" für 190 Euro reservieren.