Rudolf Huber/mp12. April 2017, 16:23 UhrGESUNDHEIT
Es geht oft ganz unauffällig los. Doch nach und nach breiten sich die Beschwerden über alle Gelenke aus. Rheuma ist eine Volkskrankheit. Wird es jedoch frühzeitig erkannt und behandelt, ist ein Leben ohne Einschränkungen möglich, so die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM).
Es geht oft ganz unauffällig los. Doch nach und nach breiten sich die Beschwerden über alle Gelenke aus. Rheuma ist eine Volkskrankheit. Wird es jedoch frühzeitig erkannt und behandelt, ist ein Leben ohne Einschränkungen möglich, so die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM).
Noch ehe Rheuma-Erkrankte sichtbare Gelenkschwellungen haben, können schon entzündungsbedingte Mehrdurchblutungen im Gelenk auf die Erkrankung hinweisen. In diesem Fall besteht für die Patienten ein zehnfach erhöhtes Risiko, tatsächlich bald an Rheuma zu erkranken. Für eine exakte Diagnose ist der Ultraschall ein sehr hilfreiches Instrument: "Wenn Betroffene zusätzlich zur klinischen Untersuchung eine Gelenksonografie bekommen, ist die Wahrscheinlichkeit, eine vorliegende rheumatische Erkrankung zu erkennen, mehr als doppelt so hoch", sagt Professor Dr. med. Johannes Strunk, Chefarzt der Klinik für Rheumatologie im Krankenhaus Porz am Rhein in Köln.
Nach einer Rheuma-Diagnose sollten die Patienten laut DEGUM regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen gehen, um Risikofaktoren für mögliche zukünftige Gelenkschäden schon frühzeitig zu erkennen. Anschließend können Ultraschall-Mediziner eine weitere Behandlung an den Erkenntnissen ausrichten, die durch die Untersuchung gewonnen wurden.