UV-Schutz ist ein wesentlicher Bestandteil der Hautkrebsvorsorge. Wissen dazu kann, spielerisch vermittelt, schon im Grundschulalter erlernt werden. Wie das im Einzelnen abläuft, erprobt jetzt eine Grundschule in Köln.
UV-Schutz ist ein wesentlicher Bestandteil der Hautkrebsvorsorge. Wissen dazu kann, spielerisch vermittelt, schon im Grundschulalter erlernt werden. Wie das im Einzelnen abläuft, erprobt jetzt eine Grundschule in Köln. Dahinter steht das Team "Die Sonne und Wir" der Uniklinik Köln und der Universität zu Köln. "UV-Schäden der Haut aus Kindheit und Jugend sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass Jahre später Hautkrebs entsteht", sagt Cornelia Mauch, Leiterin des Hauttumorzentrums der Universität zu Köln. Entsprechend wichtig ist es, Kinder rechtzeitig für die Gefahren zu sensibilisieren.
Den Grundschülern wird beispielsweise gezeigt, dass sonnengerechte Kleidung und gründlich aufgetragene Sonnenschutzmittel wichtige Schutzmaßnahmen sind. Auch starke, direkte Sonneneinstrahlung sollten sie meiden. "Um gesamtgesellschaftlich ein verändertes UV-Schutzverhalten zu erreichen, setzen wir bei den Jüngsten an und beziehen alle wichtigen Akteure der verschiedenen Lebensphasen von null bis 18 Jahren mit ein", sagt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. "Dazu gehören Eltern, Erzieher, Lehrer, Ärzte sowie politisch Verantwortliche."
Damit auch andere Grundschüler vom Projekt profitieren, können die Aktionsmaterialien des Projekts "Clever in Sonne und Schatten" unter http://krebshilfe.de/uv-schutz heruntergeladen werden.