Demenzsensible Krankenhäuser

Damit Demenzpatienten bei einem Krankenhausaufenthalt eine optimale Versorgung erhalten, gibt der Deutsche Evangelische Krankenhausverband (DEKV) jetzt ein Empfehlungspapier für seine Einrichtungen heraus.


Damit Demenzpatienten bei einem Krankenhausaufenthalt eine optimale Versorgung erhalten, gibt der Deutsche Evangelische Krankenhausverband (DEKV) jetzt ein Empfehlungspapier für seine Einrichtungen heraus. "Menschen mit Demenz können nicht wie andere Patienten behandelt werden - sie brauchen mehr Aufmerksamkeit, mehr Zeit und speziell geschulte Mitarbeitende in Medizin und Pflege, die sich mit ihren besonderen Bedürfnissen auseinandersetzen", sagt Christoph Radbruch, Vorsitzender des DEKV.

Krankenhäuser sollten demenzsensibel sein, so der Verbandsvorsitzende. Auch, wenn dies mehr Ressourcen erfordert, könne dem demenzkranken Patienten nur so ein Höchstmaß an Selbstbestimmung erhalten bleiben. Das Projekt "Wissenstransfer: Demenzsensibles Krankenhaus" des DEKV hat sich zur Aufgabe gemacht "Lösungen und politische gangbare Wege auch für eine sektorenübergreifende Versorgung" zu finden.

Der Wissenstransfer wird gemeinsam mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft durchgeführt und von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Das Empfehlungspapier der Kooperationspartner steht auf www.dekv.de zum Download bereit.