Wadenkrämpfe sind ein echter Albtraum. Jeder dritte Deutsche wird regelmäßig in der Nacht von ihnen aus dem Schlaf gerissen. Das muss nicht sein.
Wadenkrämpfe sind ein echter Albtraum. Jeder dritte Deutsche wird regelmäßig in der Nacht von ihnen aus dem Schlaf gerissen. Das muss nicht sein. Meistens hilft schon eine tägliche Dosis Magnesium, um den Krämpfen den Kampf anzusagen. Das Mineral entspannt die Muskeln und schenkt so wieder einen erholsamen Schlaf.
Doch wie kommt es zu den Krämpfen? Der Muskel des Unterschenkels ist verhärtet und krampfhaft gebeugt. Üblicherweise ist nur ein Bein betroffen, das sich im Liegen nicht mehr ausstrecken lässt. Der Schmerz reißt die Betroffenen dann abrupt aus dem Schlaf.
Hinter Wadenkrämpfen kann häufig ein Magnesium-Mangel stecken. Denn unser Organismus ist darauf angewiesen, dass wir Magnesium in ausreichender Menge mit unserer Nahrung zu uns nehmen. Dabei können allein schon einseitige Essgewohnheiten der täglichen Magnesiumbilanz einen Strich durch die Rechnung machen.
Die gute Nachricht: Ein- bis zweimal täglich eine Magnesium-Brausetablette in einem Glas Wasser auflösen - und die Krämpfe gehören bald der Vergangenheit an. Wichtig: Die tägliche Einnahme am besten als Kur über mindestens sechs Wochen durchführen, um die Magnesiumspeicher wieder aufzufüllen. Das gilt auch dann, wenn die Symptome schon abgeklungen sind. Treten Wadenkrämpfe trotzdem weiterhin regelmäßig auf, sollte vom Arzt abgeklärt werden, ob als Ursache andere Grunderkrankungen vorliegen.
Und noch ein Tipp: Vor dem Schlafengehen können spezielle Bewegungsübungen helfen, darunter gezielte Dehnübungen der Oberschenkel- und der Wadenmuskulatur. Falls dann doch in der Nacht Wadenkrämpfe auftreten, empfiehlt sich als erste physiotherapeutische Maßnahme das gezielte Dehnen der krampfenden Muskulatur.