Steve Schmit/mp20. Februar 2017, 16:00 UhrGESUNDHEIT
Die närrischen Tage erreichen bald ihren Höhepunkt und verleiten wie immer zu ausgelassenen Feierlichkeiten. Nicht nur infolge des Alkoholgenusses steigt die Unfallgefahr unverhältnismäßig, warnen jetzt Versicherer.
Die närrischen Tage erreichen bald ihren Höhepunkt und verleiten wie immer zu ausgelassenen Feierlichkeiten. Nicht nur infolge des Alkoholgenusses steigt die Unfallgefahr unverhältnismäßig, warnen jetzt Versicherer. Bei einer YouGov-Umfrage im Auftrag der HDI Versicherung AG sehen nur acht Prozent der Befragten an Karneval eine größere Verletzungsgefahr auf sich zukommen. "Unfallrisiken werden an Karneval auch deshalb so stark unterschätzt, weil Alkohol die Wahrnehmung trübt", sagt Dr. Henning Folkerts von der HDI Versicherung AG.
Im Zuge der Umfrage gaben mehr als ein Drittel der Karnevalisten zu, bereits betrunken auf ein Fahrrad gestiegen zu sein. Sechs Prozent von ihnen haben sich dabei verletzt. In solchen Fällen schützt die gesetzliche Unfallversicherung nicht. "Eine private Unfallversicherung ist deshalb jedem zu empfehlen, der sich das ganze Jahr über vor Verletzungsrisiken schützen möchte", rät HDI Experte Folkerts. Wer im Vorfeld weiß, dass es bei ihm an den närrischen Tagen hoch hergehen wird, kann auch über eine Kurzzeitversicherung nachdenken.
Der Versicherer bietet einen speziellen "Tolle-Tage-Schutz" an, der kurzfristig online abgeschlossen werden kann (http://www.hdi.de/tolletageschutz). Der beste Schutz bleibt letztlich immer dem Einzelnen überlassen, indem verantwortungsvoll gefeiert wird.