Ein aktueller Vorschlag aus der Politik soll dafür sorgen, dass Flüchtlinge einen gesicherten Aufenthaltsstatus erhalten, wenn sie eine einjährige Pflegehelferausbildung absolvieren. In der Branche findet die Idee Zustimmung.
Ein aktueller Vorschlag aus der Politik soll dafür sorgen, dass Flüchtlinge einen gesicherten Aufenthaltsstatus erhalten, wenn sie eine einjährige Pflegehelferausbildung absolvieren. In der Branche findet die Idee von Baden-Württembergs Integrationsminister Manfred Lucha Zustimmung. "Für viele geeignete Flüchtlinge könnte das ein großer Anreiz sein, schnell in einen zukunftssicheren Beruf in der Altenpflege einzusteigen. Das wäre ein Baustein im Kampf gegen den stark wachsenden Personalbedarf", kommentiert Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege.
Dass Personal in der wachsenden Branche der Altenpflege dringend benötigt wird, ist weithin bekannt. Der Vorschlag Luchas sieht vor, dass Auszubildende in Helferberufen während dieser Lehre und einer anschließenden Tätigkeit im Beruf und/oder bei einer späteren Weiterqualifizierung nicht abgeschoben werden können. Bei einer baldigen Konferenz der Integrationsminister soll der Vorschlag näher diskutiert werden.