Für die Mediziner war es bisher eine sehr schwer zu beantwortende Frage: Hat ein Patient mit Rhythmusstörungen schlicht ein schwaches Herz - oder ist die an sich gesunde Pumpe so angeschlagen, weil der Betroffene lange Zeit unter dieser Störung gelitten hatte? Jetzt sind Wissenschaftler der Uni Tübingen der Antwort ein ganzes Stück näher gekommen.
Für die Mediziner war es bisher eine sehr schwer zu beantwortende Frage: Hat ein Patient mit Rhythmusstörungen schlicht ein schwaches Herz - oder ist die an sich gesunde Pumpe so angeschlagen, weil der Betroffene lange Zeit unter dieser Störung gelitten hatte? Jetzt sind Wissenschaftler der Uni Tübingen der Antwort ein ganzes Stück näher gekommen.
Wichtig ist die Abklärung von Ursache und Wirkung für eine optimale Therapie. Die Antwort liegt beim Herzmuskelgewebe, dem die Tübinger jetzt entscheidende Informationen abluchsen konnten. Professor Peter Seizer vom Deutschen Herzkompetenzzentrum des Universitätsklinikums Tübingen: "Die neuen Erkenntnisse ermöglichen uns, die betroffenen Patienten noch besser zu behandeln. Die Grunderkrankung kann passgenau therapiert werden und eine exaktere Prognosevorhersage hinsichtlich des Krankheitsverlaufes wird möglich sein."