Eine Organspende kann Leben retten. Aber einen Spenderausweis haben viele immer noch nicht. Zum Tag der Organspende am 3. Juni sollen neue Spender gefunden werden.
Eine Organspende kann Leben retten. Aber einen Spenderausweis haben viele immer noch nicht. Zum Tag der Organspende am 3. Juni sollen neue Spender gefunden werden. "Im Jahr 1983 erhielt das weltweit erste Mobiltelefon seine Zulassung, die ersten Organspendeausweise wurden in Deutschland sogar schon im Jahr 1971 verteilt. Doch so selbstverständlich wie inzwischen das Handy ist der Organspendeausweis leider noch nicht", gibt Dr. Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation zu bedenken.
Einerseits bietet ein Spenderausweis dem Träger die Chance, zu entscheiden, welche Organe und Gewebe entnommen werden dürfen. Andererseits können Angehörige davor bewahrt werden, diese Entscheidung treffen zu müssen. "Die Menschen, die sich dafür entschieden haben oder diese Entscheidung für ihre Angehörigen getroffen haben, verdienen eine gesellschaftliche Würdigung - denn sie spenden selbstlos und ohne eine Gegenleistung zu erwarten - sie spenden, weil sie helfen wollen", sagt Egbert Trowe, der selbst seit über 15 Jahren ein Spenderorgan hat und Vertreter der Patientenverbände.
Der Tag der Organspende ist auch dazu gedacht, den Organspendern und ihren Angehörigen für ihre Entscheidung zu danken.