Ein guter Arbeitsschutz bewahrt Menschen vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Damit die Mitarbeiter später etwas von ihrer Gesundheit haben, muss der Schutz aber schon möglichst früh einsetzen.
Ein guter Arbeitsschutz bewahrt Menschen vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Damit die Mitarbeiter später etwas von ihrer Gesundheit haben, muss der Schutz aber schon möglichst früh einsetzen.
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und Krankenkassen belegen, dass Arbeitnehmer unter 25 Jahren deutlich häufiger krank sind als ältere. "Überraschend ist, dass schon bei den 16- bis 30-Jährigen Volkskrankheiten wie Muskel- und Skeletterkrankungen, Bluthochdruck, psychische Belastungen, Diabetes und Stoffwechselerkrankungen eine Rolle spielen", sagt Dr. Wiete Schramm, Fachgebietsleiterin Arbeitsmedizin beim TÜV Rheinland. Langfristig betrachtet stelle das ein Risiko für die Gesundheit der Belegschaft dar: "Betriebliche Gesundheitsförderung ist daher auch für Berufseinsteiger und junge Arbeitnehmer wichtig."
Nachhaltige Maßnahmen sind zum Beispiel Gesundheitszirkel im Unternehmen, in denen sich die Teilnehmer selbst mit Ideen einbringen können. Neue Medien helfen dabei, junge Arbeitnehmer abzuholen. Je nach Unternehmen und Mitarbeitern sei immer eine gewisse Abstimmung des Programms nötig, heißt es bei der betrieblichen Gesundheitsförderung vom TÜV Rheinland.
Weitere Maßnahmen und Informationen liefert der TÜV Rheinland auf seiner Webseite (www.tuv.com/bgm).