Kein Zähneklappern dank Zahnzusatzversicherung

Zähne können uns viel Kummer bereiten. Denn schon ein kleiner Zahnschmerz verdirbt die Laune. Sollte sich dann das Zahnweh als größere Baustelle erweisen, können die Behandlungskosten ins Astronomische steigen. Daher lohnt sich in manchen Fällen eine private Zahnzusatzversicherung.


Zähne können uns viel Kummer bereiten. Denn schon ein kleiner Zahnschmerz verdirbt die Laune. Sollte sich dann das Zahnweh als größere Baustelle erweisen, können die Behandlungskosten ins Astronomische steigen. Daher lohnt sich in manchen Fällen eine private Zahnzusatzversicherung. Aber: "Verbraucherinnen und Verbraucher sollten sich zunächst darüber informieren, welche Kosten ihre Krankenkasse trägt", sagt Ursula Büsch von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen laut der Expertin 50 Prozent Festzuschuss in der Regelversorgung. Zum Beispiel bei Kronen und Brücken im sichtbaren Zahnbereich mit einer zahnfarbenen Teilverblendung oder im Seitenzahnbereich mit Nicht-Edelmetall. "Wünschen Patienten Zahnersatz, der über eine Regelversorgung der Krankenkassen hinausgeht, dann kann die Zahnzusatzversicherung sinnvoll sein", erklärt Büsch.

Diese Patienten sollten sich dann einige Punkte überlegen, bevor sie sich für den Abschluss einer solchen Zahnzusatzversicherung entscheiden. Denn sie greift nicht, wenn eine Heilbehandlung bereits vor Vertragsabschluss begonnen hat. In den Fällen, in denen die Versicherung auch diesen Fall abdeckt, steigen die Kosten für die entsprechende Police in die Höhe.

Kurzfristige Abschlüsse helfen auch in vielen Fällen nicht weiter, denn oft unterliegen die Verträge einer Wartezeit. Diese beträgt in der Regel zwischen drei bis acht Monate. Außerdem sind die Leistungen in den ersten Vertragsjahren häufig begrenzt, gibt die Verbraucherschützerin zu bedenken. Nicht jeder Tarif umfasst auch jede Leistung, das sollte dem Versicherten bewusst sein, um keine böse Überraschung zu erleben, wenn er bereits im Zahnarztstuhl liegt. Weitere Tipps bieten die Verbraucherzentralen unter www.kostenfalle-zahn.de.