Steve Schmit/mp15. September 2017, 12:58 UhrGESUNDHEIT
Fettleibigkeit (Adipositas) ist weltweit stark verbreitet und Betroffene leiden in der Folge unter Krankheiten. Abnehmen wäre der beste Schutz, doch viele tun sich damit schwer. Klare Zwischenziele können helfen.
Fettleibigkeit (Adipositas) ist weltweit stark verbreitet und Betroffene leiden in der Folge unter Krankheiten. Abnehmen wäre der beste Schutz, doch viele tun sich damit schwer. Klare Zwischenziele können helfen.
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Tübingen und vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) in Potsdam schlagen das Konzept der metabolisch gesunden Adipositas vor. Dabei sollen Fettleibige von einem "metabolisch kranken" zum "metabolisch gesunden" Übergewicht übergehen. Die individuellen Zielwerte richten sich laut der Experten nach dem Body Mass Index (BMI) der Patienten. Für die Gesundheit des Patienten bedeutet das, dass er maximal einen der folgenden Risikofaktoren aufweist: Bluthochdruck, gestörter Kohlenhydrat-Stoffwechsel, Fettstoffwechselstörungen, Bauchfettsucht, erhöhter Blutzuckerspiegel oder Fettleber.
"Sehen Sie diesen Schutz als eine 'niedrig hängende Frucht' an. Sie ist zwar nicht leicht zu ernten, aber einfacher zu erreichen, als sich von Anfang an auf die obersten Früchte zu konzentrieren", kommentieren die Professoren Norbert Stefan und Hans-Ulrich Häring aus Tübingen und Professor Matthias Schulze aus Potsdam.