Private Krankenversicherung: Was wirklich wichtig ist
Rudolf Huber/mp2. Januar 2018, 10:42 UhrGESUNDHEIT
Worauf kommt es bei einer privaten Krankenversicherung wirklich an - und welche Leistungen sind nicht wirklich relevant? Diese Fragen sollten alle Versicherten vor einem Wechsel akribisch klären. Eine Hilfestellung gibt das Portal Versicherungscheck24.de.
Worauf kommt es bei einer privaten Krankenversicherung wirklich an - und welche Leistungen sind nicht wirklich relevant? Diese Fragen sollten alle Versicherten vor einem Wechsel akribisch klären. Eine Hilfestellung gibt das Portal Versicherungscheck24.de.
Ein Muss ist beispielsweise die freie Arzt- und Krankenhauswahl mit der Möglichkeit zum Wechsel, wenn während der Behandlung Unstimmigkeiten auftreten. Unbedingt sollte auch eine Kostenübernahme für Vorsorgeuntersuchungen erfolgen. Die Police muss die Transportkosten zum Krankenhaus per Sanka abdecken. In der Regel sind 80 Kilometer ausreichend. "Für ländliche Gegenden sind mindestens 100 Kilometer zu empfehlen", so die Experten.
Der Zuschuss für Brillen und weitere Hilfsmittel wie Rollstühle oder Dialysegeräte sollte prinzipiell bei mindestens 75 Prozent liegen. Sind keine Hilfsmittel im Vertrag enthalten, bleiben die Versicherten auf diesen Kosten sitzen.
Thema Krankentagegeld: Gerade für Selbstständige empfiehlt sich eine Klausel, die wenigstens siebzig Prozent des Nettoarbeitsentgelts sicherstellt. Die Übernahme von Zahnersatzleistungen sollte bei mindestens 65 Prozent liegen, von Zahnbehandlungskosten bei 90 Prozent. Denn mit zunehmendem Alter sind kostenintensive Behandlungen keine Seltenheit. Und dabei geht es häufig um vier- oder fünfstellige Summen.