Skoda prüft Tauglichkeit einer neuen Speichertechnologie
Mirko Stepan29. November 2018, 16:32 UhrVERKEHR
Dass Israel für Skoda von Bedeutung ist, zeigt nicht nur die Weltpremiere des neuen Scala in Tel Aviv. Auch die Beteiligung an israelischen Start-ups betont die Innovationskraft des Landes. Ein neuer Kooperationspartner könnte das Laden von E-Autos vereinfachen.
Dass Israel für Skoda von Bedeutung ist, zeigt nicht nur die Weltpremiere des neuen Scala in Tel Aviv. Auch die Beteiligung an israelischen Start-ups betont die Innovationskraft des Landes. Ein neuer Kooperationspartner könnte das Laden von E-Autos vereinfachen.
Skoda hat mehrere Kooperationen mit israelischen Firmen bekanntgegeben. Mit dabei: Chakratec. Mittels einer kinetischen Energiespeichertechnologie soll die einfache Einrichtung von Schnellladestationen für Elektroautos ermöglicht werden, ohne mit diesen das Netz zu überlasten. Skoda prüft derzeit die Praxistauglichkeit des Systems. Es könne für die künftigen Kunden attraktiv werden, die sich für ein E-Auto entscheiden, heißt es in einer Mitteilung des Autobauers. Ein Vorteil der Technologie: Da sie ohne chemische Batteriezellen auskomme, sondern mechanisch funktioniere, sei sie absolut grün und umweltfreundlich.
Andre Wehner, Chief Digital Officer bei Skoda, sagt: "Mit unserem verstärkten Engagement in Israel verschaffen wir uns eine gute Ausgangslage beim Zugang zu Zukunftstechnologien. Wir finden dort Technologien mit einem hohen Reifegrad, die wir über strategische Partnerschaften testen. Die besten und innovativsten Mobilitätslösungen implementieren wir und bieten so unseren Kunden einen echten Mehrwert."