Wachstums-Schmerzen abklären lassen

Sie wachsen so schnell, die lieben Kleinen. Aber der Prozess macht manchem Kind zu schaffen, es leidet unter sogenannten Wachstums-Schmerzen. Für Eltern ist es wichtig, die genauen Ursachen feststellen zu lassen, denn dahinter könnten sich schwerwiegende Erkrankungen verbergen.


Sie wachsen so schnell, die lieben Kleinen. Aber der Prozess macht manchem Kind zu schaffen, es leidet unter sogenannten Wachstums-Schmerzen. Für Eltern ist es wichtig, die genauen Ursachen feststellen zu lassen, denn dahinter könnten sich schwerwiegende Erkrankungen verbergen - wie eine Infektion, ein Knochenbruch, Rheuma oder ein Knochentumor.

Die Wachstums-bedingten Schmerzen treten häufig auf. Bis zu ein Drittel aller Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren sind davon betroffen, erklären Experten im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU). Betroffene Kinder leiden besonders nachts unter brennenden, ziehenden oder klopfenden Schmerzen in beiden Beinen oder Armen. Um die genannten ernsten Erkrankungen ausschließen zu können, setzen Ärzte auf bildgebende Verfahren wie eine Magnetresonanz-Tomographie (MRT) und Blut-Untersuchungen.

"Eine Therapie gibt es leider nicht. Eltern können den Schmerz mit Massagen oder einer Wärmflasche lindern. Manchen Kindern helfen auch Kühlpads", weiß Alexander Beck vom Juliusspital in Würzburg. "Wenn die Beschwerden sehr stark sind, kann auch ein leichtes Schmerzmittel verabreicht werden - aber nur in enger Absprache mit dem behandelnden Kinderorthopäden."