Ein kräftiges Niesen gehört zu einer Erkältung dazu. Was die wenigsten wissen: Beim Niesen fliegen feinste Tröpfchen bis zu acht Meter weit und mit ihnen auch Krankheitserreger. Wer unbedingt niesen muss, sollte sich daher ein sauberes Taschentuch vorhalten und dann gleich entsorgen.
Ein kräftiges Niesen gehört zu einer Erkältung dazu. Was die wenigsten wissen: Beim Niesen fliegen feinste Tröpfchen bis zu acht Meter weit und mit ihnen auch Krankheitserreger. Wer unbedingt niesen muss, sollte sich daher ein sauberes Taschentuch vorhalten und dann gleich entsorgen, wie das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" empfiehlt. Hat man kein Taschentuch zur Hand, tut es auch die Armbeuge - selbst wenn dabei eine Rest-Ansteckungsgefahr für andere bleibt. Nur: Unterdrücken sollte man das Niesen in keinem Fall.
Zum Schnäuzen sollte man möglichst Papiertaschentücher verwenden. Sie sind hygienischer als Tücher aus Stoff. Erst ein Nasenloch zuhalten und durch das andere sanft schnäuzen, anschließend mit dem zweiten genauso verfahren. Das Sekret sollte sanft abgetupft werden. Reiben oder festes Wischen reizt die Haut. Anschließend das Taschentuch möglichst wegwerfen: Denn feuchte Tücher lassen die Nase leicht wund werden, das Ansteckungsrisiko für andere steigt.
Einen kleinen messbaren Effekt bei einer akuten Entzündung der Nase und ihrer Nebenhöhlen haben Studien zufolge Nasenduschen. "Dabei wird Sekret herausgespült, Krankheitserreger werden entfernt, und die Schleimhaut wird befeuchtet", erklärt HNO-Ärztin Dr. Tanja Hildebrand von der Uniklinik Freiburg. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit habe die Anwendung auch einen vorbeugenden Effekt.